Ostercamp 2012 Woche 2: was so los ist (teilweise nicht lustig).

Gerade läuft ein unbedeutendes Fußballspiel (:-)), was mir die Gelegenheit für den nächsten Blogeintrag gibt… .

Mittlerweile haben wir noch mehrere Nachzügler in die Trainingsgruppen integriert, damit nehmen nun deutlich mehr Leute am Training teil als geplant. Die Trainer und Bereichsleiter sind gut gefordert und geben ihr Bestes, um unsere Teilnehmer in allen Beachvolleyball-Belangen zu verbessern.
Hier kann man sehen, wer alles unser feines Trainerteam bereichert:
http://www.beachvolleyballcamp.de/camps/ostercamp12/trainer.html

Heute früh fand der erste von drei Fitness-Checks mit Andrea Schöberl statt. Insg. 30 Campteilnehmer kommen in den Genuss, ihre Fitness in den Bereichen Flexibilität und Kraft testen zu lassen und anschließend profunde Tipps zur Verbesserung ihrer individuellen Schwächen zu erhalten (inkl. einem Ausdruck mit Übungsvorschlägen).

Gestern war das Wetter eher bescheiden -sehr windig und teilweise regnerisch-, aber heute war es Gott sei Dank mit Sonnenschein und 20°C wieder um einiges besser. Shopping war bei den meisten Campteilnehmern auch schon angesagt, so dass die neuesten Camp David- oder Hugo Boss-Modelle frisch getragen werden. Alles zu einem guten Preis, versteht sich.

Ebenfalls gestern hatten wir seit langem wieder eine größere Verletzung. Nach einem Zusammenstoß unter dem Netz musste eine Teilnehmerin mit einem Knochenbruch ins nahegelegene Krankenhaus nach Manavgat transportiert und am Abend sogar noch operiert werden.
Gott sei Dank ist das Krankenhaus so gut organisiert, dass es praktisch zu keiner Wartezeit kommt und sofort ein Arzt, der die jeweils nötige Sprache spricht, sich um die betreffende Person kümmert.
Eine Verletzung ist nie schön, beim Sport kann es aber immer passieren. Das einzig “Gute” ist, dass im Vergleich zum Hallenvolleyball im Beachvolleyball doch verhältnismäßig wenig passiert.
Alle Campteilnehmer und das gesamte Orgateam wünschen von Herzen alles Gute, liebe Sonja!!

Gerade hat Patrick Egger seine Weltstandsanalyse in einer Präsentation mit Statistiken und anschließenden Videosequenzen vor ca. 60 interessierten Zuhörern vorgetragen. Die Veränderung in der Verteilung der Techniken sowie die Verschiebung der taktischen Tendenzen nach Einführung des neuen Mikasa VLS 300 in Kombination mit aufschlussreichen Videos v.a. der türkischen Nationalmannschaft Selcuk Sekerci / Volkan Gögtepe, die ja wieder mal 2 Wochen lang in unserem Camp trainieren, war sehr informativ. Es wurden vor allem die Schwächen der beiden aufgedeckt (wobei vermutlich nun trotzdem kein anderes Team am Strand jetzt mehr Chancen gegen sie hat :-)) als unter anderem auch das variable Angriffsspiel der deutschen Nummer 1 Brink/Reckermann gelobt. Interessant auch: die schweizer Teams sind deutlich schlechter in der Verwertung von Punktball-Situationen als die deutschen. Klingt gut und lässt für London 2012 hoffen…! Bleibt aber immer noch die Amis und Brasis zu schlagen… .

Was ist sonst noch los:
Lobbyismus pur mit TAC, Schafkopfen, Cay-trinken; türkische Sprache in Ansätzen lernen, beim Fitness-Workout mit Joschi Schöberl mitmachen, sich eincremen, nach gefühlten 15min schon wieder die 19Liter-Wasserflasche am Getränkespender auffüllen, Trainingspläne schreiben, lachen, über Beachvolleyball reden, über Fußball reden, über Frauen reden :-) undnochvielesmehr.

Wer nicht dabei ist, verpasst so einiges… .

Viele Grüße aus der Lobby, iyi aksamlar!

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Woche 1: over and out; Woche 2: kommen!

Dollinger/Windscheif und Trainer Bernd Schlesinger stellten sich den Fragen unserer sehr interessierten Campteilnehmer. Sowohl zur Trainingsplanung, zur Vermarktung, zur Organisation der Reiseplanung wie auch zu privaten Themen gaben Sebi und Stefan so einiges preis. Genaueres wird nicht verraten… .

Das Abschlußturnier von Ostercamp 12 – Woche 1 ist auch ausgespielt. Die Turniersieger waren bei den Damen Bine und Michi aus München, im Mixed Sandra und Berti aus Bamberg und bei den Herren Harry und Yannick aus Schwaig. Bis zu den dritten Plätzen konnten sich die Teams über schöne türkische Preise -gestiftet von Mehmet Dengiz- freuen. Am Abend fand das große Galadinner im großen Konferenzraum statt. Das Drei-Gänge-Menü hat vermutlich allen sehr gemundet. Die Live-Band gab mit beliebten Coversongs zwar ihr Bestes, hatte aber gegen Peter von den Sportfreunden Stiller, der ein spontanes Solo gab, keine Chance. Er erst riss die Gäste von ihren Sitzen. :-)

Die anschließende Beachvolleyballer-Party in der Disco war sehr gut (endlich hat Mehmet auch den DJ überzeugen können, keine Mtzmtzmtz-Musik zu spielen) und endete wie schon so oft für so manchen im Pool. In voller Montur, versteht sich.

Mittlerweile haben wir endlich auch Walky-Talkies, was die interne Kommunikation erheblich erleichtert. Falk, Mehmet, Fabian und ich haben sie schon reichlich getestet. Wer uns ein bisschen kennt, weiß, dass nicht jeder Inhalt immer produktiv war.
Ein Beispiel: “Falk, kommen! Wo bist Du? Over.”
“Ich steh doch hinter Dir, Du Depp, over and out!” :-)

Gestern und heute haben wir insg. 25 Trainingsgruppen aus 184 Trainingsteilnehmern gebildet. Es war nicht leicht, aber ich tippe, dass wir es mit ordentlich Hirnschmalz wieder geschafft haben, 95% der Teilnehmer glücklich zu machen. Die restlichen 5% sind nur restlos zufrieden.
Sehr schön, dass wir 23 Kinder im Kindertraining haben und aus insg. 23 Jugendlichen im Alter von 15 bis 19 auch zwei Jugendgruppen bilden konnten. Caro, Naddl, Claudia, Uwe und Watze haben sich ihnen angenommen.

Ein Problem gab es neben dem heute stark vorherrschenden Wind heute aber doch: nach langer Zeit (war das 2009?) war das A… wieder in unseren Feldern: 3 Felder wurden vom Meer überspült, was die Helfer des Side Star Resorts hoffentlich morgen früh um 8.00 Uhr wieder hinbekommen. Also falls das Meer es zulässt. Wir nehmen es aber wie es kommt.

Am Mittwoch wird Patrick Egger -früher Trainer der Bronzemedaillengewinner von Athen 2004 Heuscher/Kobel- über die Taktik auf der Worldtour referieren, im Anschluß ist wieder ein Fußballspiel im TV, was so einige Campteilnehmer interessiert. Also übertragen wir es, kein Problem.

So, jetzt ist Schluss, ich muss ab zum Buffet. Afiet olsun!
Ps.
Unser US-Coach und ehemaliger AVP-Profi Carlos Cartaya meinte auf die Frage, wie es ihm so gehe:
“I feel, like I am in paradise! What can I want more?!”. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen… .

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Ostercamp 2012 started!

Vor kurzem sind ca.140 begeisterte Beachvolleyballer aus Deutschland, Kasachstan, Österreich, Türkei und der Schweiz ins Side Star Resort angereist. Unter ihnen auch einige Top-Teams wie die Deutschen Vizemeister Sebastian Dollinger / Stefan Windscheif, das türkische Nationalteam Volkan Göktepe / Selcuk Sekerci aber auch zwei kasachische und ein österreichisches Damenteam.

Das Wetter könnte besser nicht sein, blauer Himmel, die Sonne scheint und die Temperaturen steigen von Tag zu Tag. Es stehen bereits 28 Felder, die von 13 verschiedenen Trainingsgruppen und einer Jugendgruppe in täglichen Trainingseinheiten benutzt werden. Die 10jährigen in der Jugendgruppe zeigen bereits erstaunliche Leistungen: dreimal spielen inkl. Engem Spielkonzept und Angriffsschlägen lassen die Organisatoren freudig in die kommenden Jahre blicken.

Unser Orgabüro am Strand steht ebenfalls, samt Holzdach, was von Kennern unter den Trainern bereits als Sonnendach benutzt wurde, gute Aussicht inklusive.

Wir haben unseren Wochenplan verbessert, zusätzlich zu den verschiedenen Paketen können die Trainingsteilnehmer nun „Tutorials“ am Nachmittag mit ausgewiesenen Schwerpunkten buchen, dazu eine Stunde Videoanalyse mit maximal acht Teilnehmern pro Stunde und ebenfalls neu sind die buchbaren Workshops in denen den Teilnehmern mit höherem Landesverbandsniveau diverse Tipps und Anregungen für ihr Training zu Hause gegeben werden.

Highlight des Tages –neben Bene Doranths erstem Sonnenbrand-: der erste Themenabend ist vorüber: Sportwissenschaftler und A-Trainer Max Hauser referierte über die Individualtaktik im Beachvolleyball und Ressortleiter Mixed Markus Pfahlert über die Teamtaktik. Für den morgen abend stattfindenden zweiten Themenabend haben sich Dollinger/Windscheif und ihr Trainer Bernd Schlesinger bereit erkärt, den Campteilnehmern etwas über ihre Trainingsplanung, ihre Organisation und das allgemeine Leben eines professionellen Beachvolleyballteams nahe zu bringen. Potentielle Gegner von Dollinger/Windscheif sollten also noch kurzfristig anreisen. :-)

Wir hoffen, der Regen in Deutschland lässt sich aushalten, wir halten die türkische Sonne auch ganz gut aus… . :-)

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Ostercamp 2012 – das Original

Oft kopiert, und doch nie erreicht und nun steht es bereits wieder kurz vor der Tür, das OSTERCAMP von www.beachvolleyballcamp.de.

Nach dem perfekten Camp über Ostern 2010 war das Ostercamp 2011 leider nur eine Art Übergangscamp: erst der Wechsel in ein anderes Hotel im Oktober, das renoviert wurde, dann aber nicht mehr rechtzeitig fertiggestellt werden konnte, dann der Strand, der ebenfalls nicht rechtzeitig gesäubert werden konnte. Die große Beachvolleyballer-Community wurde auf insg. drei benachbarte Hotels ausgelagert, was auch nicht unbedingt zu bester Stimmung geführt hat.

Das Side Star Resort ist aber mittlerweile neu eröffnet. Um genau zu sein, seit dem 1.Mai 2011 und die Beacher des Oktobercamps 2011 konnten bereits den Unterschied zum April 2011 feststellen und genießen.
Der Hotelmanager ließ es sich im Oktober auch nicht nehmen, die Beacher zu einem eigenen Galadinner einzuladen, samt Rede :-).

Die Vorbereitungen für das Ostercamp 2012 sind nun in vollem Gange. Der Strand ist sauber, das Trainingskonzept wird erneut verfeinert, z.B. wird die Anzahl der Trainingstage erhöht und das Kennenlernturnier am Wochenstart erfährt eine Reform und wird ein „Sultanturnier“ (an dieser Stelle auch einen Dank an diejenigen, die konstruktives Feedback geben: Teilnehmer, Trainer, Profis, Kellner  ). Darauf gehen wir immer gerne ein. Dazu kommen die vielen eigenen Ideen von Mehmet Dengiz, was dazu führt, dass jeder Beachvolleyballer sich ideal seinen persönlichen Zielen widmen kann. Ambitionierte Turnierspieler können sich perfekt auf die Saison vorbereiten und Hobby- und Breitensportler können einen wunderbaren Beachvolleyball-Urlaub verbringen. Jeder kann sich seine Aktivitäten individuell zusammenstellen, gerade so, wie er oder sie es möchte. Besser geht’s nicht!

Ab dem 30.März stehen den Teilnehmern 45 Felder in bester Qualität zur Verfügung, das ist eine ausreichende Anzahl, man kann ohne Zeitlimit Beachvolleyball spielen oder trainieren. Ausgenommen sind hiervon natürlich die Nationalteams unter unseren Gästen, denen wir gerne feste Trainingszeiten reservieren.
Ausreichend hohe Trennnetze zwischen den Grundlinien sorgen für ungestörtes Beachvolleyball-Vergnügen. Selbstverständlich bleibt genügend Platz für einen Sprungaufschlag.. .

Im vergangenen Jahr ließen sich über 500 Beachvolleyballer aus ganz Deutschland, Österreich, der Schweiz, aus Frankreich, aus den Niederlanden, aus Tschechien und aus Russland vom Motto “100% Beachvolleyball, 100% Urlaub” überzeugen. Natürlich nicht gleichzeitig, sonst würde es viel zu unpersönlich werden.
Das Camp ist auf acht Wochen ausgeweitet, man kann von Anfang April bis Ende Mai buchen. Ab Anfang Mai heißt das Camp darum „MAICAMP“. Es sind nicht alle Teilnehmer gleichzeitig vor Ort, die meisten werden mit um die 200 um den Ostermontag erwartet.

Zu jeder Zeit kann man sich darauf verlassen, Beacher im passenden Niveau und mit der passenden Atmosphäre treffen zu können. So einige freuen sich darauf, ihre Bekannten aus den Vorjahren wieder zu treffen und eventuell Revanche für den einen oder anderen Satz zu geben.
Das Angebot reicht vom täglichen Training in homogenen Gruppen am Vormittag und wenn gewünscht auch am Nachmittag, über Koordinationstraining, Fitnessparcours, Stretching, Getränkestationen am Strand, Camp-T-Shirts hin bis zu traumhaftem Wetter. Geplant sind auch wieder Videoanalysen, allerdings nur, wenn auch wieder ein Trainer dafür wieder abgestellt werden kann. 5sec Aufnehmen und 3sec anschauen gibt es bei uns nicht… , wir machen es ganz oder gar nicht!
Neben dem sportlich-aktiven Bereich werden den Camp-Teilnehmern wieder Theorieabende als „sportlich-passiver Bereich“ angeboten, Diskussionen zwischen Teilnehmern und Referent und Trainern sind ausdrücklich erwünscht! Die Themen stehen derzeit noch nicht fest, wir werden aber mit Sicherheit wieder attraktive Referenten vor Ort haben. (in den letzten Jahren waren beispielsweise Dr.Andreas Künkler, Trainer von Nationalteam Holtwick/Semmler, Josef Wolf, Mitglied im Lehrteam des Deutschen Volleyball-Verbandes oder Stefan Kobel, Nationaltrainer der Schweiz sowie die beiden „rechten Hände“ Falk Ullmann und Roland Höfer als Referenten bei den Theorieabenden tätig).
Abends haben die Teilnehmer auch die Gelegenheit sich beim Nintendo Wii oder auf der Playstation oder auch bei Brettspielen, z.B. TAC, zu vergnügen, bevor es z.B. ab in die Disco geht!

Alle Infos zum Original auf www.beachvolleyballcamp.de !

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BeachvolleyballCamp ist Deutscher Vizemeister

Mehmet hat mich drei Wochen vor der Deutschen Meisterschaft angesprochen. Er meinte, dass wir ja schon irgendwie ein gutes Team wären und wollte wissen, ob wir denn noch Platz auf unserer Hose hätten. Ich würde sagen, er hatte den richtigen Riecher :)

Das Turnier ist für uns echt gut gelaufen. Das Wetter war sehr gut. Aber viel wichtiger für uns: wir haben bis zum Halbfinale keinen Satz abgegeben. Zusätzlich zu unserer sonst schon starken Block/Abwehr hatten wir auch noch einen nahezu fehlerfreien Side-out. Gerade im ersten Spiel gegen Brink/Reckermann haben wir nahezu fehlerfrei gespielt. Als wir im zweiten Satz den 22 Punkt auf der Hand hatten, war ich voller Vorfreude. Wir sind das bisher einzige Team, dass die beiden Europameister auf der deutschen Tour besiegen konnten.

Am nächsten Tag konnten wir dann gegen Klemperer/Koreng 2:1 gewinnen und waren somit im Finale! Somit war uns auf jeden Fall schon mal eine Medaille sicher. Im Finale konnten wir den Zuschauern nochmals eine gute Partie zeigen, allerdings hat es nicht ganz zur Überraschung gereicht. Trotzdem freue ich mich über diese Medaille ganz besonders.

Ihr könnt euch die Spiele vom Samstag und Sonntag auf www.beach-tv.de ansehen. Wir sind auch gerade dabei, unsere Facebook Seite aufzubauen. Dort und auf www.sideout21.de werden wir euch auf dem laufenden halten.

Viel Grüße

Sebastian

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Internationales Beachevent in Rorschach/ SUI

Liebe Beachvolleyballfreunde!

Leo und ich haben unser letztes Turnier der diesjährigen Saison mit einem etwas unglücklichen 4. Platz beendet.
Wir fuhren am Donnerstag in die Schweiz, genauer gesagt nach Rorschach am Bodensee. Dort wurde eins der drei Beachevents ausgetragen, die der ehemalige Beachprofi Michi Bleiker alljährlich fantastisch organisiert.
Mit Temperaturen um die 40 Grad waren wir heilfroh, dass der Centercourt direkt am Ufer des Sees platziert war.
Das international besetzte Turnier sah für uns als Gegner in der Gruppenphase die beiden eher unbekannten Brasilianerinnen Moreira/ Jorges vor. Leider verloren wir nach verschlafenem ersten Satz, hart umkämpften zweiten Satz im dritten Durchgang mit 15:12.
Im zweiten Spiel warteten die an eines gesetzten Schweizerinnen Isabell Forrer mit Interimspartnerin Claudia Laciga auf uns. Leo und ich zeigten vor voll besetzten Rängen und vielen Schweizer Fans eine sehr guten Leistung und schlugen die beiden relativ klar mit 21:17, 21:17, was uns den Einzug ins Halbfinale brachte.
Heute morgen dann das wohl spannendste und engste Spiel des gesamten Turniers: Die beiden Schweizerinnen Romana Kayser und ihre noch recht junge Partnerin Joana Heidrich kämpften genauso wie wir bei brütener Hitze um den Finaleinzug. Nach gefühlten drei Stunden mussten wir uns mit 25:27, 21:19 und 13:15 geschlagen geben…Und wäre da nicht das kühlende Nass gewesen, Leo und ich wären (sicher nicht nur wegen der Hitze) in die nächste Eistruhe gesprungen.
Im kleinen Finale merkten wir, wie viel Kraft uns das Halbfinale geraubt hatte. Wir verloren gegen das andere deutsche Team Christine Aulenbrock und Chantal Laboureur klar in zwei Sätzen.

Für Leo und mich geht es nun für einige Tage in die Ferien, bevor uns das Arbeitsleben im September wieder voll in Beschlag nimmt.
Ich werde noch in Düren das sehr beliebte Einladungsturnier “Queen and King of Düren” spielen, bevor es dann mit der Hallensaison los geht.

Ich wünsche all denjenigen ganz viel Spaß, die in meiner Heimat Timmendorfer Strand die deutschen Beachvolleyballmeisterschaften live verfolgen.
Schöne Grüße vom Bodensee!

Eure Okka

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Beachvolleyballcamp.de ist doppelter BAYERISCHER MEISTER 2011

Zum dritten Mal nach 2008 und 2010 geht die Meisterschaft an den Ammersee und an beachvolleyballcamp.de. Max Hauser kann seinen Titel in Eberbsberg verteidigen. Bene Doranth macht einen Jugendtraum war. “Ich liebe Ebersberg. Auf dem Centercourt habe ich noch kein Spiel verloren. In dem “Kessel” fühl ich mich wohl”, so Hauser, der zum besten Abwehrspieler der Saison gewählt wurde. Bene Doranth bekam die Auszeichnung “Bester Blocker”. Vor rund 900 Zuschauer wurde es auf dem eingekesselten Centercourt an die 35°. “Kaum Wind, kaum Schatten. Leeeeeck!! Sau heiß wars.” so Doranth. Die Meisterschaft war die Krönung einer hervorragenden ersten Saison des beachvolleyball.de-Beachteams. In Bayern wurden lediglich zwei Spiele verloren (und das auch noch zu Hause in Herrsching). Im Finale hieß es ebenfalls 2:0 gegen das Überraschungsteam Riedlbeck/Steinberg. Auch diese Zwei sind Trainer im Ostercamp!!

Bei den Damen gewinnen Fedosova/Niemczyk, auch ein beachvolleyballcamp.de-Beachteam!! Als topgesetztes Team und Favoritinnen ging das beachvolleyballcamp.de-Duo Valeria Fedosova/Natascha Niemczyk an den Start. Im Endspiel der Bayerischen Meisterschaften kam es damit zu einer Neuauflage zwischen Fedosova/Niemcyzk und Henry/Schulz. Die Freude sollte nach dem 2:1 Erfolg nun keine Grenzen mehr haben und die beiden neuen Bayerischen Meisterinnen fielen sich erleichtert und stahlend in die Arme.

Alles in allem eine hervorragende Beachsaison für unsere Teams, wir wünschen Ihnen alles Gute und einen schönen Urlaub!!

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Das Beste kommt zum Schluss!

Nachdem wir den letzten Smart Beach Cup in Essen gespielt haben und uns leider knapp nicht zur Deutschen Meisterschaft Ende August qualifizieren konnten, freuten wir uns wieder im Heimatlande spielen zu können – bei den Bayerischen Meisterschaften in Ebersberg.

Ziel war es, uns zum Saisonabschluss noch den Bayerischen Meistertitel zu holen.

Samstag früh hieß es Abfahrt zum Klosterbauhof in Ebersberg.

Dort angekommen, regnete es zunächst und wir hofften alle auf besseres Wetter. Da das Damenturnier hier mit nur 12 Teams ausgetragen wird und wir an Platz 1 gesetzt waren, warteten wir erstmal auf unser erstes Spiel, welches um 12:00 Uhr statt fand. Unsere Gegner hatten schon ein Spiel hinter sich, es waren Lehner/Thomalla. Alle Hoffnungen waren gerechtfertigt, denn es schien plötzlich die Sonne und der Tag wurde immer schöner. Wir starteten relativ gut in unser erstes Spiel und gewannen dieses auch souverän in 2 Sätzen.

Jetzt hieß es erstmal lange pausieren. Denn das nächste Spiel war erst auf 18:30 Uhr gesetzt. Also setzten wir uns mit unseren angereisten Fans zusammen, guckten bei einigen Spielen zu und warteten auf unsere nächste Begegnung. Aber die Müdigkeit übermannte uns und Vale entschloss sich eine Weile im Auto zu schlafen. Wieder aufgewacht, dauerte es nicht mehr allzu lange und wir machten uns warm für unser zweites und letztes Spiel dieses Tages. Guck mal wer da ist – wir trafen jetzt schon auf unsere größten Konkurrenten Henry/Schulz, die amtierenden Bayerischen Meister.

Zunächst starteten wir sehr gut in die Partie und konnten mit druckvollen Aufschlägen und gutem Side-Out den ersten Satz für uns gewinnen. Im zweiten Satz drehte sich leider das Ganze und dieser ging an die anderen beiden. So, nun hieß es Tie-Break. Die Müdigkeit machte sich bei uns bemerkbar. Michi Henry und Bine Schulz konnten sich leider ein wenig absetzen und siegten im dritten Satz. Das hieß für uns, wir müssen über die Loserrunde ins Finale kommen, um dort dann nochmal konzentrierter zu spielen und uns den Sieg zurück zu holen.

Da dies das letzte Spiel des Tages war, trafen sich anschließend gleich einige Spieler der Bayerischen Tour in einer Runde zusammen, um über einige Dinge zu diskutieren, die auf der Tour evtl. verändert werden sollten oder könnten. Dies erledigt, packten wir zusammen und fuhren in Richtung heimwärts.

Nach einer Mahlzeit, fiel das Schlafen auch so gar nicht schwer. Tascha schlief im Sitzen ein und Vale fast in der Dusche.Früh aufgestanden, hieß es – Start in den Finaltag. Um 9:00 Uhr ging es gegen Blessau/Pfletschinger. Diesmal spielten wir auf den Feldern, die gleich neben dem Ebersberger Volksfest liegen. Als wir an den Feldern angelangt sind, mussten wir feststellen, dass die Türen gar nicht offen waren. Erst dachten wir es war ein Scherz, doch als die ersten Jungs rüberkletterten, konnten wir es nicht fassen. Eine halbe Stunde vor Spielbeginn sind die Gitter zu den Feldern verschlossen! Als Vale sich auch überwunden hatte rüberzuklettern, spielten wir uns anstatt übers Netz – über das Gitter ein. Dazu kommt noch das erste Spiel in der Früh! Wir hatten, wie meistens, Schwierigkeiten so früh am morgen in die Gänge zu kommen und verschliefen den ersten Satz. Dazu verhalf uns die Sonne, die schon zu so früher Stunde strahlte, leider auch nicht gerade zu Bestleistungen… Wir holten uns jedoch den zweiten Satz deutlich und hofften darauf, auch den Dritten für uns zu gewinnen. Wir konnten uns 2 Punkte von unseren Gegnern absetzen.. Diese gaben wir jedoch wieder her und so stand es 10:10. Mit guten Abwehraktionen und genug Biss konnten wir jedoch endlich das Spiel mit einem 15:10 beenden und waren froh darüber, dieses Spiel überstanden zu haben. Gleich im Anschluss flüchteten wir in Schatten.

Doch die gewünschte Entspannung blieb aus. Das letzte Spiel wurde besprochen, der Schatten gefunden und wir freuten uns schon aufs Halbfinale. Doch als sich Vale über die Haare strich, saß da eine Wespe. Sofort hat diese in die Stirn zugestochen. Blöderweise wusste Vale nicht wie sie darauf reagiert, denn das letze Mal wurde sie mit 6 Jahren gestochen und ist sehr allergisch. Erstmal in Schatten gesetzt, Eis geholt und Vorschläge eine Zwiebel zu holen gekriegt. Dann kamen aber schon die Sanitäter. Diese stellten niedrigen Sauerstoff Gehalt im Blut fest, packten Vale eine Sauerstoffmaske um und riefen den Sanker. Auch wenn es Vale schon wieder gut ging, sie nur kurz entspannen wollte und sich eigentlich strikt gegen den Sankerruf werte, half dies alles nix. Die Sanitäter machten noch mehr Stress als die Wespe und Vale kapitulierte und fuhr mit ins Krankenhaus. Dort angelangt wartete sie eine halbe Stunde auf den Arzt, da dieser keine Symptome feststellte, schrieb er nur eine Salbe auf und wunderte sich über die eifrigen Sanitäter. Als Vale dann endlich rauskam, warteten Tom und Tascha auf sie. Tascha glaubte ihren Augen nicht, denn Tom wettete mir ihr, dass Vale um 11.30 rauskommt. Und wann kam Vale raus? Um Punkt 11.30. Ins Auto gestiegen, bereiteten wir uns schon auf das nächste Spiel gegen Wolf/Zschau vor. Doch auch dies musste nun nochmal warten, denn als Tascha und Tom auf Vale im Krankenhaus warteten, ließ Tascha ihren Geldbeutel auf dem Mülleimer vor dem Kiosk liegen, wo sich die beiden Trinken kauften. Tom düste nochmal schnell zurück und auch diese Situation ist glücklich ausgegangen. Wespenstich versorgt, Geldbeutel gefunden – jetzt konnten wir uns warmmachen.

Die Hitze war unerträglich, doch mussten wir uns jetzt konzentrieren und nochmal Gas geben um eine Revanche gegen die Niederlage am Vortag zu erspielen. In den ersten Satz starteten wir sehr gut, konnten uns gleich absetzen und führten sogar 15-12. Doch dann fingen wir an blöde Fehler zu machen und unser Gegner besser aufzuschlagen. Tascha sprang eine Abwehr, man muss aber auch dazu sagen, dass es ein wuchtiger Angriffsschlag war, an das Dach des Klosterbauhofs und blieb in der Regenrinne stecken. Doch glücklicherweise konnten wir den ersten Satz noch für uns entscheiden. Im zweiten Satz hielten alle ihr Side-Out sehr gut und es gelang uns erst am Schluss ein Paar Breakbälle zu holen. Doch diese reichten und somit standen wir im langersehnten Finale!

Nachdem Halbfinale konnten wir nun endlich was Essen, denn dafür war auch noch keine Zeit an diesem Tag. Viele bekannte Gesichter begrüssten uns und wir freuten uns schon aufs Finale. Noch Marco und Mo zum Finaleinzug gratuliert ging es dann aber auch schon los. Da die Sonne so herunter prallte und die Steine im Klosterbauhof es magisch aufsogen, bildete sich ein Hitzekessel auf dem Center Court. Genau so heiß her verlief das Finale gegen Henry/Schulz. Mit spektakulären Aktionen und diskutierten Schirientscheidungen mussten wir den ersten Satz abgeben. Der zweite Satz gestaltete sich am Anfang auch nicht gerade positiv für uns. Doch wir konnten es drehen und diesen noch relativ deutlich für uns entscheiden. Im dritten Satz lagen wir schon 6-3 zurück und dachten schon, dass es vielleicht schon gewesen ist. Doch dann hielten wir unser Side-Out zum 6-4 und Tascha zauberte zwei Asse aus dem Ärmel. So glichen wir aus und liessen uns dieses Geschenk auch nicht mehr nehmen. Bei 12-9 für uns sammelten wir unsere ganze Konzentration und hielten den Abstand bis Vale den letzten Ball mit ihrer letzten Kraft einhämmern konnte. Wahnsinn! Bayerischer Meister! Wir schrien unsere ganze Freude, Wut über die vergangene Saison und den ganzen Druck aus uns heraus und fielen einander in die Arme.

Ein schöner Saisonabschluss und eine Versöhnung für die nicht Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft. Nachdem wir kurz Zeit hatten es auf uns wirken zu lassen, das Männerfinale anschauten und von Freunden beglückwünscht wurden, fand auch schon die Siegerehrung statt. Schönes Gefühl: mit Blumenstrauß, Urkunde und Pokal ausgestattet! Vale durfte sogar noch eine weitere Urkunde abholen. Denn sie bekam den MVP- Titel und freute sich wie ein Schnitzel. So wurden alle Reden gehalten, die Siegerfotos, Interviews gemacht und dann ging es schon zum Sektduschen und Raupe-machen. Auf den Weg zu den Duschen, dachten wir uns das Beste kommt zum Schluss und nun sind wir Bayerischer Meister. Doch die Wespe meinte wohl auch sie ist das `Beste` zum Schluss und hat diesmal auf Tascha eingestochen. Glücklicherweise ist Tascha nicht dagegen allergisch, so konnten wir gemütlich im Bierzelt am Volksfestplatz in Ebersberg noch was Essen und Trinken und fuhren dann super gut gelaunt, aber auch super müde nach Hause und feierten in unseren Träumen!

Spiele:

vs. Lehner/Thomalla 2:0 (15:8/15:7)

vs. Henry/Schulz 1:2 (21:15/15:21/11:15)

vs. Blessau/Pletschinger 2:1 (17:21/21:12/15:10)

vs. Wolf/Zschau 2:0 (23:21/21:19)

vs. Henry/Schulz 2:1 (19:21/21:17/15:11)

Fazit:

*

Bayerischer Meister 2011!
*

1. in der Bayerischen Rangliste!
*

Schöner Saisonabschluss!
*

Gleich zwei Wespen wollten uns aufwecken!
*

Gratulation auch an Max & Bene
*

Danke für die vielen Leute die gekommen sind um uns anzufeuern!
*

Danke an Carlos! Poke-Rules ;)
*

Wenn drei Teams absagen starten wir bei der Deutschen ;)
*

Schöne und erfolgreiche Saison gehabt!
*

Viele Stunden im Auto verbracht!
*

Das Teams mit den meisten Kilometern ;)
*

Sonnenbrand, Sonnenstich, Wespenstich… alle 3 zusammen
*

Spiele in der Früh liegen uns immer noch nicht…
*

Beachvolleyball ist einfach der coolste Sport der Welt!

Mit meisterlichen Grüssen

Tascha & Vale

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Die 2000-Km-Tour

Bene Doranth und Max Hauser beim Smart Beach Cup in Köln:Nachdem wir mit Fandelegation Podie, Felix und Oli nach Köln gedüst sind, kam die ernüchternde Wahrheit. Nach zwei Wochen Trainingspause machen wir einfach zu viele Fehler um bei Deutschlands höchster Serie zu rocken. Viele hatten uns einiges zugetraut. Aber im ersten Spiel war nach deutlichem ersten Satz für uns die Luft raus. Den zweiten und dritten Duchrgang mussten wir 13:15 13:15 abgeben. Knapp aber auch einfach schlecht von uns. Im zweiten Spiel ging es gegen Matthias Ahlf (Hamburg)/Eugen Bakumovski (Türkei). Auch hier rechneten wir uns einiges aus. Immerhin haben wir den Hamburger in Freising mit seinem Standartpartner bezwungen. Aber Ex-Hallen-Nationalspieler Eugen Bakumoski traf ausgerechnet in diesem Duell aussergewöhnlich oft den harten Sprungaufschlag. Bei viel Wind direkt am Rhein war das leider zu viel Druck (0:2). Nach einem schönen “Kölner Abend” gings am Samstag nur noch zum beachvolleyballcamp.de-Flyer-verteilen zum Centercourt. Und dann ab nach Österreich zur Beachtrophy ins Burgenland. Ein Exhibition-Match bei Oberösterreichs größtem Freizeit-Beach-Event stand an. Immerhin haben wir dann das gewonnen : ) Die 200 Zuschauer sahen ein paar nette Ballwechsel und wir blieben danach natürlich noch auf einen vergorenen Apfelsaft mit Organisator Stefan Baumgartner. Ein tolles Event, organisiert von der Fußballabteilung (!!!) des ASV St. Marienkirchen. Eine geile Party und vor allem riesen Stimmung auf dem schönen Centercourt. Am Ende wars sportlich nicht so erfolgreich dieses WOende aber wir haben mal wieder viele interessante Menschen kennen gelernt. Schönen Gruß nach Oberösterreich!

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Ich liebe Regen!

Nach unserer 1:2-Auftaktniederlage heute Morgen gegen Rohde/Urbatzka, ging es aufwärts. Schon zwei Siege haben wir seither eingefahren, den letzten gegen Backhaus/Westphal im herrlich nassen Drecksauwetter!
Hier seht ihr, wie’s weitergeht:
http://beach.volleyball-verband.de/public/tur-sp.php?id=4480

Gerade ist es hell und trocken, aber vielleicht haben wir ja Glück und es regnet bald wieder =)

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