Bericht von Fedosova/Niemczyk zum 9.Platz bei der Smart Beach Tour in Köln…
Nach dem Horrortrip „St.Peter-Ording“ ging es diesmal in die Domstadt Köln. Ein Paar Nachwehen bestanden aber leider noch. Derjenige der unseren letzten Bericht gelesen hat, weiß, dass unser Auto in Hannover zum reparieren dageblieben ist. So mussten wir schon um 10 Uhr in der Früh losfahren um das „reparierte“ Auto in Hannover abzuholen. In Begleitung von Tom gestaltete sich unsere Autofahrt erstmal mit zahlreichen Überlegungen über die Richtigkeit, Fairness und Angemessenheit der Entscheidung des BVA´s über die Punkteverteilung bei dem abgebrochenen Turnier in St.Peter-Ording. Auch wir drei konnten zu keiner vernünftigen Lösung kommen, aber wo wir uns einig waren, dass es sehr blöd für uns gelaufen ist.
Endlich in Hannover angekommen, nahmen wir das Auto entgegen, packten die Taschen vom 4-Sitzer Mietwagen Skart in den geräumigen BMW und freuten uns schon auf die schnelle Fahrt. Zuerst fuhr das „reparierte“ Auto auch gut, es beschleunigte normal und wir dachten, dass alles in Ordnung sei. Der Hacken an der Sache war, dass wir Hannover, 120-Zonen und Baustellen durchfuhren. Als nach einer Stunde Fahrt endlich die Geschwindigkeitsbeschränkung aufgehoben war, testeten wir den Wagen mal aufs Ganze. Bei 180 km/h angelangt, ging es Berg runter… Der Geschwindigkeitszeiger schwenkte auf einmal runter auf 120 Km/h und der Wagen ließ sich einfach nicht mehr beschleunigen als 120 km/h. Super!
Das Berghoch fahren ging besser, als runter. Jedes Mal wenn wir also den Berg runter fuhren hatten wir die Möglichkeit links am gekauften Hard-Rock-Duftbaum zu riechen oder nach vorne zu schnuppern um vielleicht ein verbrannten Geruch wahrzunehmen, denn die Autoanzeige hat kein Defekt angezeigt. So tukerten wir mit 120 km/h nach Köln. Das Navi zeigte noch 5 Minuten zu fahren an, wir wären genau pünktlich zum Technical Meeting. Leider wurde die Fahrbahn wegen einer Baustelle in zwei abgegrenzte Teile eingeteilt. Wir mussten eigentlich die nächste Ausfahrt rechts abbiegen, blöderweise waren wir aber auf der linken Spur. So fuhren wir an der Ausfahrt vorbei und wenn wir umgedreht hätten, wären wir in Stau reingefahren. So versuchten wir unser Glück durch Köln-City, doch die Brückenauffahrten wollten sich nicht mit uns anfreunden. Eine Ampel wechselte die andere, Einbahnstrassen und ein uns immer „bitte wenden“ -schickendes Navi erleichterten unsere „pünktliche“ Ankunft nicht ganz. Als die Fahnen der Smart Beach Tour in Sichtweite waren, hatten wir auch noch Schwierigkeiten den Ort des Technical Meetings zu finden. Letztendlich kamen wir am Spielerzelt an und alle Spieler strömten schon aus dem Zelt. Nun haben wir auch das noch verpasst! Glücklicherweise waren wir nicht das einzige Team, dass zu spät kam und Flo legte noch ein extra TM ein, um uns in das Turnier einzuweisen. Hier erfuhren wir, dass es keine Halle zum übernachten gibt für die wir uns eigentlich angemeldet haben. Diesmal kam es besser, wir durften kostenlos in einer Jugendherberge übernachten. So machten wir uns auf den Weg dorthin, meldeten uns an, legten ein stopp beim Mexikaner ein und versanken dann mit gefüllten Bäuchen im Land der Träume.
Nach einem ausgiebigen Frühstück, bei dem es auch zu lustigen Zusammenstößen mit den Frühstückstabletts kam, machten wir uns auf den Weg zu den Courts.
9.55 wurde das Spiel gegen Aulenbrock/Laboureur angepfiffen. Wir verschliefen den ersten Satz vollkommen. Im zweiten Satz konnten wir mit guten Aufschlägen punkten und erzwangen den Tiebreak. Dieser verlief zwar besser als in Heidelberg, doch leider konnten wir die vielen Punktchancen nicht für uns nutzen. Somit verloren wir das erste Spiel. Dazwischen hatten wir nur eine Stunde Zeit. Der nächste Gegner hieß Weiand/Wlk. Hier verdaddelten wir den ersten Satz durch blöde Eigenfehler (bei 20-17 Führung). Der zweite und dritte ging dann deutlich an uns.
Nun startete auch die Männerquali. Jetzt hatten wir etwas Zeit um etwas zu essen. Der nächste Gegner war kein anderer als Lehman/Zautys. Naja, die beste Leistung konnten wir auch in diesem Spiel nicht erbringen. Nach mal wieder verschlafenen ersten Satz, fanden wir besser ins Spiel. Dies reichte aber leider nicht und so mussten wir uns mit Platz 9 geschlagen geben. Schade! Denn etwas heimischer haben wir uns dieses Turnier ja schon gefühlt. Tom, Alwin, Roland und Flo übernahmen den bayerischen Zuschauerpart und Bene und Max durften in der Quali starten. Leider hat das bayerische Flair uns nicht dabei geholfen unsere Leistung zu erzielen. Trotzdem war es schön bekannte Gesichter um uns herum zu haben! Auf diesem Weg danke für das Anfeuern und an Bene und Max auch ein „gieriges Schade!“
Schnell geduscht traten wir auch schon die Heimfahrt an. Jetzt stellte sich die grosse Frage, ob wir es schaffen nach München zu kommen. Immer noch mit 120km/h „düsten“ wir die 5 Stunden nach Hause. Erstaunlicherweise haben wir mehr Autos überholt als das wir überholt wurden!
Mit hoffenden Grüssen
Tascha & Vale
Spiele:
Aulenbrock/Laboureur 1-2 (18-21/22-20/10-15)
Weiand/Wlk 2:1 (21-23/ 21-16/15-3)
Lehman/Zautys 0:2(11-21/17-21)
Fazit:
-Hoffen auf ein gutes Ergebnis in Essen!
-Hoffnung stirbt zuletzt!
-St.Peter-Ording ist immer noch doof!
-nicht ganz „voll limango“
-9 DVV Punkte pro Nase
-BMW müsste eigentlich wissen wie man Autos repariert!
-Kalte Nudeln mit Butter und Salz schmecken nicht!

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